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CHRISTentum.ch Ein Portal für das Christentum in der Schweiz |
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W E I H N A C H T E N
Irischer Gruss Nicht dass von jedem Leid verschont du mögest
bleiben,
noch dass
dein künft´ger Weg stets Rosen für dich
trage und keine
bitt´re Träne über deine Wange komme und
niemals du den
Schmerz erfahren sollst - dies alles, nein, das wünsche ich
dir
nicht. Mein Wunsch für dich ist vielmehr
dieser:
Komm, Gott, wir brauchen dich auf der dunklen Erde,
damit die
Welt von
deinem Licht immer heller werde. Aus der Bibel "Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein grosses
Licht;
und über
denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. "Als aber die Fülle der Zeit gekommen war,
sandte Gott
seinen Sohn,
geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, auf daß er
die,
welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, auf daß wir die
Kindschaft
empfingen. Nachgedacht Mach's wie Gott, werde Mensch. Graffiti, entdeckt an einer Wand vor Weihnachten Wäre Gott nicht in fleischlicher Gestalt gekommen, hätten die Menschen seinen Anblick nicht ertragen können. Sie können ja nicht einmal direkt in die Sonne schauen, und die ist nur das Werk seiner Hände. Barnabasbrief Der Stall ist wahr. Eine so geringe Geburt des Stifters einer Religion wird nicht erfunden. Ernst Bloch (1885-1977, deutscher marxistischer Philosoph) Heute wird uns ein Kindlein geboren, damit der Mensch sich nicht überschätzt, sondern damit wir umkehren und selbst werden wie die Kinder. Bernhard von Clairvaux (1090-1153)
Der Schlesische Dichter Angelus Silesius (1624-77) hat einmal zu Papier gebracht: "Mensch, wirst du nicht ein Kind, Wo kommen bloss Ochs und Esel her? Wo kommen Ochs und Esel her, von denen weder Lukas noch
Matthäus
in ihrer Weihnachtsgeschichte berichten? Barbara Beuys Der Anfang des Festes "Ein Fest kommt heran, das von allen am meisten Ehrfurcht und Schauer erregt". Mit diesen Worten suchte Johannes Chrysostomos am 20. Dezember des Jahres 386 in einer Predigt die Gemeinde von Antiochien dafür zu gewinnen, fünf Tage später erstmalig das Fest der Geburt Christi feierlich zu begehen. Am 25. Dezember fand sich dann tatsächlich eine stattliche Gemeinde ein, und Johannes Chrysostomus predigte: "Längst habe ich begehrt, den Tag zu erleben, nicht nur persönlich, sondern mit einer so zahlreichen Gemeinde, und unablässig betete ich, daß sich der Zuhörerraum so fülle, wie ich jetzt sehen kann. Dazu ist es jetzt glücklicherweise gekommen, obwohl es noch keine zehn Jahre her ist, daß der Tag uns bekannt geworden ist." Nur ein Stohhalm? Die Hirten sind gekommen und dann wieder gegangen. Vielleicht haben sie damals Geschenke mitgebracht, aber gegangen sind sie mit leeren Händen. Ich kann mir aber vorstellen, dass vielleicht ein Hirte, ein ganz junger, doch etwas mitgenommen hat von der Krippe. Ganz fest in der Hand hat er es gehalten Die anderen haben es erst gar nicht bemerkt. Bis auf einmal einer sagte: "Was hast du denn da in der Hand?" - "Einen Strohhalm." sagte er, "einen Strohhalm aus der Krippe, in der das Kind gelegen hat. "Einen Strohhalm!", lachten die anderen, "das ist ja Abfall! Wirf das Zeug weg." Aber er schüttelte nur den Kopf. "Nein", sagte er ",den behalte ich, für mich ist er ein Zeichen, ein Zeichen für das Kind. Jedes mal, wenn ich diesen Strohhalm in der Hand halten werde, dann werde ich mich an das Kinde erinnern und daran, was die Engel von ihm gesagt haben." Und wie ist das mit dem kleinen Hirten weitergegangen? Am nächsten Tag, da fragten die anderen Hirten ihn. "Und, hast du den Strohhalm immer noch? Ja? Mensch, wirf ihn weg, das ist doch wertloses Zeug!" Er antwortete: "Nein, das ist nicht wertlos. Das Kind Gottes hat darauf gelegen." - "Ja und?" lachten die anderen, " das Kind ist wertvoll, aber nicht das Stroh." Ihr habt Unrecht", sagte der kleine Hirte, "das Stroh ist schon wertvoll. Worauf hätte das Kind denn sonst liegen sollen, arm wie es ist? Nein, mir zeigt es, dass Gott das Kleine braucht, das Wertlose. Ja, Gott bracht die Kleinen. Die, die nicht viel können, die nichts wert sind." Ja, der Strohhalm aus der Krippe war dem kleinen Hirten wichtig. Wieder und wieder nahm er ihn in die Hand, dachte an die Worte der Engel, freute sich darüber, dass Gott die Menschen so lieb hat, das er klein wurde wie sie. Eines Tages aber nahm ihm einer der anderen den den Strohhalm weg und sagte wütend. "Du mit deinem Stroh. Du machst mich noch ganz verrückt!" Und er zerknickte den Halm wieder und wieder und warf ihn zur Erde. Der kleine Hirte stand ganz ruhig auf, strich ihn wieder glatt und sagte zu den anderen: "Sieh doch, er ist geblieben, was er war. Ein Strohhalm. Deine ganze Wut hat daran nichts ändern können. Sicher, es ist leicht, einen Strohhalm zu knicken, und du denkst 'Was ist schon ein Kind, wo wir einen starken Helfer brauchen'. Aber ich sage dir: Aus diesem Kind wird ein Mann und der wird nicht totzukriegen sein. Er wird die Wut der Menschen aushalten, ertragen und bleiben, was er ist - Gottes Retter für uns. Denn Gottes Liebe ist nicht klein zu kriegen." Frei wiedergegeben nach einer Erzählung aus Mexiko
Weihnachten - ein Giftmagazin? Weihnachten ist ein Inbegriff, ein Giftmagazin aller bürgerlichen Sentimentalitäten und Verlogenheiten, Anlass wilder Orgien für Industrie und Handel, grosser Glanzartikel der Warenhäuser, riecht nach lackiertem Blech, nach Tannennadel und Grammophon, nach übermüdeten, heimlich fluchenden Austrägern und Postboten, nach verlegener Feierlichkeit in Bürgerzimmern unterm aufgeputzten Baum, nach Zeitungsextrabeilagen und Annoncenbetrieb, kurz - nach tausend Dingen, die mir alle bitter verhasst und zuwider sind und die mir alle viel gleichgültiger und lächerlicher vorkämen, wenn sie nicht den Namen des Heilandes und die Erinnerung unserer zartesten Jahre so furchtbar missbrauchten. Hermann Hesse "Am
Weihnachtsbaum die Lichter brennen, wie glänzt er festlich,
lieb und mild..." Noch im Mittelalter beging man das Weihnachtsfest ohne
Tannenbaum. Erstmals
zeigt ein Kupferstich von Lukas Cranach dem Älteren aus dem
Jahr
1509
den Baum in der uns heute bekannten Form. 1605 berichtet dann eine
elsässische
Chronik: "Auff Weihenachten richtett man Dannenbäume zu
Straßburg
in den Stuben auf, daran henckett man rossen aus vielfarbigem Papier
geschnitten,
Äpfel, flache Kuchen, Zischgolt, Zucker ....". EKD-Online, Dezember 1996
Der Link zur
Weihnachtspredigt und eine
Weihnachtspredigt vom
kirchenweb.at:
Was feiern wir zu Weihnachten ?? Zu Weihnachten
feiern wir die
Menschwerdung Gottes
Wir fragen uns, warum Gott Mensch geworden ist, und wollen uns auch mutig der Frage stellen, ob es einen Gott überhaupt gibt. Das Geburtsfest von Jesus wird so groß gefeiert, weil dieser Jesus mehr war, als bloß irgendein Kind. Schon der Engel Gabriel hat Maria verheißen, dass dieses Kind "Sohn des Höchsten" genannt werden wird, und durch Jahrhunderte haben gläubige Menschen die Erfahrung gemacht, dass dieser Jesus nicht nur damals auf die Welt gekommen ist, sondern auch weiter lebt, in wunderbarer Weise da ist und eine Kraft und letztlich auch den Sinn für ihr Leben bedeutet. Diese Erfahrung ist, vielfach bezeugt, in der Heiligen Schrift niedergeschrieben und durch die Jahrhunderte im Leben angewendet, nachvollzogen und selbst gemacht worden von vielen Heiligen, die uns bekannt sind, auch von denen, die uns den Glauben weitergegeben haben, denen wir es verdanken, dass wir selbst als gläubige Christen Gott verbunden leben. Gott ist Mensch geworden, weil er den Menschen liebt, weil er die Nähe des Menschen sucht, den Menschen ansprechen und heilen möchte, weil er bei uns sein, bei uns "wohnen" will. Eng verbunden mit dieser Deutung muss in der heutigen Zeit ein Zeugnis dafür abgelegt werden, dass es diesen Gott überhaupt gibt. Das ist ja Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit der Weihnachtsbotschaft und dafür, dass Weihnachten doch mehr ist, als bloß das Kommen eines Weihnachtsmannes. Wenn es geschaffene Dinge gibt, dann muss es auch einen Schöpfer geben. Wenn es in der Schöpfung nicht nur Chaos gibt, sondern auch Ordnung, dann muss es eine höhere Weisheit geben, nach deren Plan und Willen diese höchste Weisheit in die Wirklichkeit eingeht. Die höchste Idee und Sinnhaftigkeit ist Liebe. - Aus Liebe hat Gott die Welt erschaffen, und aus Liebe ist er Mensch geworden. Oft hört man die Vermutung: "Es wird schon irgend etwas Höheres geben". Wir Christen können dem nicht zustimmen! Wir glauben nicht an irgend etwas, wir glauben - wenn schon - an irgend jemanden. Auf der Suche nach Gott, in unserer Sehnsucht nach einer unendlichen Liebe, in unserem Verlangen nach Ewigkeit und Unsterblichkeit, brauchen wir uns nicht selbst irgendeinen Gott, irgend etwas, ausdenken, können wir uns keinen eigenen Gott zurechtbasteln, zumindest nicht dann, wenn wir wirklich "Christen" sein wollen. Denn dieser Jesus Christus, dessen Geburt wir heute feiern, er ist es, der die Kunde vom Vater gebracht hat. Er hat uns zur Umkehr gerufen, das Gottesreich verkündet in Wort und Tat, und uns gelehrt, Gott als Vater zu sehen. Durch Jesus ist der Tod überwunden, sind wir erlöst, haben wir "Zugang zum Vater" - diesen Zugang, den der Mensch durch seine Sünde verloren hat. Die Gottferne des Menschen soll ein Ende haben durch das Entgegenkommen Gottes. "Das Wort ist Fleisch geworden, um uns mit Gott zu versöhnen ..., damit wir ... die Liebe Gottes erkennen" und wieder Anteil haben an der göttlichen Natur. Ähnlich wie der heilige Irenäus sagt auch der heilige Thomas von Aquin: "Weil uns der eingeborene Sohn Gottes Anteil an seiner Gottheit geben wollte, nahm er unsere Natur an, wurde Mensch, um die Menschen göttlich zu machen". In der heutigen Zeit gefälliger ist der Spruch: "Gott ist Mensch geworden, damit auch der Mensch mehr Mensch werde." - Er stammt nicht aus der Bibel, kann aber auch im christlichen Sinn verstanden und ausgedeutet werden. Denn das wahre Menschsein ist ja das "Abbild Gottes" sein. Der Mensch soll in der Ausgestaltung der Welt Anteil haben am Wesen des Schöpfers, er soll sich gerade in seiner Güte und Liebe als "menschlich" erweisen, wobei Liebe und Güte ja gerade das Wesen des Göttlichen sind! Erschienen ist uns "die Güte und Menschenliebe Gottes"! Gott ist aber nicht nur Mensch geworden, er ist Kind geworden. Wir feiern zu Weihnachten nicht nur die "Mensch-werdung" Gottes, vielmehr noch müssen wir von einer "Kind-werdung" Gottes sprechen und - lernen! Einmal "kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf." Was sollen und können wir von Kindern lernen? Kinder vertrauen ihren Eltern, sie verdanken ihnen das Leben und machen sich keine Sorgen um die Zukunft, weil sie den Eltern vertrauen. Kinder wissen, dass sie von den Eltern geliebt werden. Sie führen keine Kriege und sind nicht schon Jahrzehnte mit jemandem verfeindet; sie sind doch immer bereit zur Versöhnung. Kinder haben Freunde, sie sind lustig, oder werden von den Eltern getröstet, sie spielen gern ... Das Fest der Menschwerdung Gottes möchte uns nicht "kindisch" machen, es erlaubt uns aber und ermutigt uns, Kind zu sein: Kind eines liebenden Vaters, der nicht nur im Himmel weit fort ist, sondern der auch da ist in diesem Kind, das sich als Gottes Sohn erwiesen hat, und der durch die Sendung seines Geistes auch in uns bereits zur Welt gekommen ist, "denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist." Amen. kirchenweb.at / Dezember 2003 Box Full of Kisses The story goes that some time ago, a man punished his 3-year-old daughter for wasting a roll of gold wrapping paper. Money was tight and he became infuriated when the child tried to decorate a box to put under the Christmas tree.Nevertheless, the little girl brought the gift to her father the next morning and said, "This is for you, Daddy." He was embarrassed by his earlier overreaction, but his anger flared again when he found the box was empty. He yelled at her, "Don't you know that when you give someone a present, there's supposed to be something inside it"? The little girl looked up at him with tears in her eyes and said, "Oh, Daddy, it is not empty. I blew kisses into the box. All for you, Daddy." The father was crushed.He put his arms around his little girl, and he begged for her forgiveness.It is told that the man kept that gold box by his bed for years and whenever he was discouraged, he would take out an imaginary kiss and remember the love of the child who had put it there. In a very real sense,each of us as humans have been given a gold container filled with unconditional love and kisses from our children, friends, family or God. There is no more precious possession anyone could hold. last update: 18.12.2006
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