CHRISTentum.ch
Ein Portal für das Christentum in der Schweiz


K i n d e r

moni.jpg
Kinderzeichnung: Das Buch, das Licht, die Katze und die Zeit ...


Nur die Kinder wissen, wohin sie wollen. - (Vgl. Joh. 8,14) 
Antoine de Saint-Exupéry (in "Der Kleine Prinz")

Auf den Säuglingen im Lehrhaus steht die Welt.
Jüdische Überlieferung

Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen,
aber der Liebe gelingt´s, wenn sie sich selber bezwingt. 
Friedrich Hebbel (1813-1863)

Unschuld ist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, 
ein aus sich rollendes Rad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-sagen.
Friedrich Nietzsche, "Zarathustra"

Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten. 
Jean Paul

Verlache nie den kleinen Kern, er wird einmal ein grosser Feigenbaum sein. 
Aus Afrika

Kein Ding ist wichtiger als ein anderes in den Händen des Kindes. Es spielt mit einer goldenen Brosche oder mit einer weissen Wiesenblume. Es wird in der Ermüdung beide gleich achtlos fallenlassen und vergessen, wie beide ihm gleich glänzend schienen in dem Lichte seiner Freude. Es hat nicht die Angst des Verlustes. 
Rainer Maria Rilke

Das Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen.
Peter Rosegger

Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit, besonders einer Menschheit, die sich in Unnatur zu verlieren droht.
Peter Rosegger

In den Kindern hält uns Gott wie in einer Blumensprache ewige Wahrheiten vor Augen.
Peter Rosegger

Kinder sollen nur vom Schönen, Guten und Grossen hören. Unsere eigenen Ideale, unserer Jugend Lichtbilder, unseres Lebens Sterne, sie mögen auch heute schon erloschen sein - man zünde sie in den Kinderherzen wieder an, man wird sich selbst an solchem Feuer wieder wärmen.
Peter Rosegger

Das grösste Geschenk, das wir einem Kind machen können, ist, das Kind fühlen zu lassen, dass es erwünscht, geliebt und geachtet ist.
Mutter Teresa

Der beste Duft ist der von Brot, der beste Geschmack ist der vom Salz, und die beste Liebe ist die von Kindern.
Graham Greene



Brief eines Vaters an sein Kind

Ein unbekannter jugoslawischer Vater schreibt vor seinem Tod an sein noch nicht geborenes Kind: "Mein Kind, noch schläfst du im Dunkeln und sammelst Kraft für den Kampf der Geburt; ich wünsche dir alles Gute. Du hast jetzt noch keine eigentliche Gestalt, du atmest nicht und bist blind. Doch wenn deine Zeit gekommen ist, deine Zeit und die Zeit deiner Mutter, die ich von Herzen liebe, dann wirst du auch Kraft finden, nach Luft und Licht zu ringen. Bewahr dir die Liebe zum Leben, aber wirf die Furcht vor dem Tod von dir. Man muss das Leben lieben, sonst ist es verloren, aber man sollte es nicht zu sehr lieben. Bewahr dir die Abneigung gegen jegliche Lüge und die Kraft, das Schlechte zu verabscheuen. Ich weiß nun, dass ich sterben muss, und du wirst geboren werden, um auf dem Trümmerhaufen meiner Irrtümer zu stehen. Vergib mir! Ich schäme mich, dir eine unordentliche Welt zu hinterlassen, aber es muss sein. Ich küsse in Gedanken deine Stirn, um dich zum letzten Mal zu segnen. Gute Nacht, mein Kind - guten Morgen und ein leichtes Erwachen."



Führe mich ...

Mein Kind,
nimm meine Hand,
führe mich
durch den vergessenen Weg
ins kleine Wasser.

Lehre mich
das unbekümmerte
Fallenlassen
ins andere,
weichere Denken.

Zeige mir
die glücklichen
Momente in deinen
grossen Meeren.

Lia De Luca, Zürich


last update: 18.06.2006