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Matthäus-Evangelium 6,9-13
Das Unser Vater / Vater Unser
Ihr nun sollt so beten:

Unser Vater im Himmel!
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.







Unser Vater im Himmel!

Gott, du liebst wie Vater und Mutter.
Diese Liebe öffnet mir Augen und Hände
für meine Schwestern und Brüder -
bei uns und in aller Welt.

Geheiligt werde dein Name.

Ich kenne deinen Namen durch Jesus.
Dein Name hilft mir,
in Wort und Tat beizutragen
zum Heilwerden deiner Welt.

Dein Reich komme.

In Jesus ist dein Reich gekommen.
Ich bin in deinem Reich
und trage Verantwortung für deine Schöpfung,
bis du kommst.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Will ich, dass du über mich bestimmst?
Dass dein Wille eingreift
in das Geflecht meines Lebens?
Und doch -
wir alle sind wie Ton in deiner Hand.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Lass unser Vaterland niemals
im Streit um das Brot,
geschweige denn
im Streit um Vorteil und Überfluss
untergehen.
(Gottfried Keller)

Und vergib uns unsere Schuld,
Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.
Ich kann es nicht.
Du aber vergibst und machst mich frei,
dir und dem Nächsten aufrecht zu begegnen.

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Vergebung empfangen, Vergebung gewähren.
So entsteht Friede.
Vergebung verlangt Grösse und Mut.
Ich brauche deine Kraft.

Und führe uns nicht in Versuchung,

Versuchung umgibt mich, Wünsche bedrängen mich.
Ich stehe in Gefahr,
mich in irdischer Masslosigkeit zu verlieren.
Doch du lässt mich nicht fallen.

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Deine Macht überwindet alle Finsternis.
Dein Licht schafft Leben.
Freude erfüllt mich.
Dir sei Dank.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Das Gebet des Herrn und die besinnlichen Worte begleiten
die Wandernden in Seelisberg
auf dem Zürcher Abschnitt des Weges der Schweiz.

Herausgeber: Ökumenische Arbeitsgruppe der Zürcher Kirchen
zum Jubiläum 700 Jahre Eidgenossenschaft,
Juli 1991



Unser Vater im Himmel!

Ewiger, Schöpfer,
immer da für uns, Jesus.
Unergründlich uns Sterblichen
und doch allgegenwärtig bei uns.
Alles Leben ist Zeugnis für dich und deine Güte.

Geheiligt werde dein Name
durch unser Vertrauen
und handelndes Helfen.

Dein Reich komme,
welches ist Gerechtigkeit, Frieden und Freude,
und deine Gegenwart bei uns auch im Leid.
Reich der Liebe,
zu dem uns Jesus mit auf den Weg genommen hat.

Dein Wille geschehe,
wie Jesus ihn uns bekannt gemacht hat
als er sprach: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"

wie im Himmel, so auf Erden,
wo wir ihn zu erkennen
und in kleinen Schritten zu tun
versuchen.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Mach uns dessen bewusst,
dass aus deiner Hand kommt, was unser ist,
und dankbar dafür,
und willig, es zu teilen.
Und sei uns mit deiner Gegenwart
Brot des Lebens.

Und vergib uns unsere Schuld,
die wir vor dir bekennen
und bereuen.

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
die sich durch Tun oder Lassen
an uns verschuldet haben.
Habe Geduld mit uns,
wenn es uns schwerfällt,
unserem Nächsten die zweite Chance zu geben
wie du sie uns gegeben hast!

Und führe uns nicht in Versuchung,
Unbegreiflicher, unergründlicher Gott,
lege uns nicht grössere Lasten auf als wir tragen können,
denn wir sind keine Helden.

sondern erlöse uns von dem Bösen.
in uns und um uns,
in das wir verstrickt sind
und unter dem wir leiden
und von dem wir uns nicht selbst erlösen können.

Denn dein ist das Reich,
das wir erbitten

und die Kraft,
der wir vertrauen

und die Herrlichkeit,
die du uns im Leben, Sterben und Auferstehen deines Sohnes,
unseres Herrn Jesus Christus geoffenbart hast

in Ewigkeit.
von Generation zu Generation,
von Endlichkeit zu Unendlichkeit,
von Weltzeit zu Weltzeit -
in alle Ewigkeit dein!

Amen.




Unser Vater

Unser Vater, Herrscher aller Himmel,
deßen Name von allen in Ehrfurcht genannt wird,
laße Deine Vollkommenheit in uns erstrahlen,
laße uns reifen durch Deinen göttlichen Willen,
der in allem und durch alles wirkt,
laße unsere Arbeit gute Früchte tragen
und laße uns nicht schuldig werden
noch anderen ihre Schuld zur Last legen,
gib uns die Kraft, der Versuchung zu widerstehen,
und die Kraft, das Böse zu überwinden,
um Deiner würdig zu werden
in Ewigkeit,
Amen.

Moderne Fassung



Glauberger Fürbitte

Wir beten zu Gott, dem Schöpfer:

Vater unser im Himmel,
wir bitten dich für unsere Brüder und Schwestern, die Tiere:

geheiligt werde dein Name
in jedem Geschöpf, dem du das Leben geschenkt hast.

Dein Reich komme
zu den Tieren, denen im Reich des Menschen täglich Unrecht geschieht.

Dein Wille geschehe
in der Ehrfurcht vor allem was lebt wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
das Brot der Bescheidenheit und nicht der Ausbeutung.

Und vergib uns unsere Schuld
an unseren älteren Geschwistern, den Tieren,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern,
die uns verachten, weil wir für die Tiere eintreten.

Und führe uns nicht in Versuchung,
deine Geschöpfe unseren Bedürfnissen anzupassen,

sondern erlöse uns von dem Bösen,
das uns von deinen Geschöpfen und damit von dir trennt.

Denn dein ist das Reich
der Schöpfung

und die Kraft
der Auferstehung

und die Herrlichkeit
der Kinder Gottes.

In Ewigkeit. Amen.

Glauberg, im Frühjahr 1994



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last update: 27.05.2007