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ERNTEDANK
Gebet zur Aussaat Herr, gestalte, vermehre und lass gedeihen, Aus Russland Gebet Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr gross. Rainer Maria Rilke
Danksagungen Wir sind dankbar für all die guten Dinge,
welche die Natur
wachsen und reifen liess: Wir sind dankbar für all die guten Dinge,
welche die menschliche Arbeit zustande brachte: Wir sind dankbar für all die guten Dinge,
welche Gott werden
liess:
Segen Segen sei mit dir, der Segen strahlenden Lichtes, Licht um dich her und innen in deinem Herzen. Sonnenschein leuchte dir und erwärme dein Herz, bis es zu glühen beginnt wie ein großes Torffeuer - und der Fremde tritt näher, um sich daran zu wärmen. Aus deinen Augen strahle gesegnetes Licht, wie zwei Kerzen in den Fenstern eines Hauses, die den Wanderer locken, Schutz zu suchen dort drinnen vor der stürmischen Nacht. Wen du auch triffst, wenn du über die Straße gehst - ein freundlicher Blick von dir möge ihn treffen. Und der gesegnete Regen, der köstliche, sanfte Regen ströme auf dich herab. Die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren köstlichen Duft ausbreiten, wo immer du gehst. Der Segen der Erde, der guten, der reichen Erde sei für dich da. Weich sei die Erde dir, wenn du auf ihr ruhst, müde am Ende des Tages, und leicht ruhe die Erde auf dir am Ende des Lebens, daß du sie schnell abschütteln kannst - und auf und davon auf deinem Wege zu Gott. Amen. Aus Irland Es segne euch Gott der Höchste. Er laße sein Angesicht leuchten über euch. Er öffne euch seinen guten Schatz, der im Himmel ist, um Segensregen fallen zu laßen auf euer Land, Tau und Regen, Frühregen und Spätregen, jedes zu seiner Zeit, um euch Frucht, den Ertrag von Getreide, Most und Öl in Fülle zu geben, und daß das Land Frucht hervorbringe zum Genießen, so daß ihr eßt und euch sättigt, daß es weder Fehlgeburt noch Krankheit in eurem Lande gebe, daß man Getreidebrand und Hinwelken an seiner Frucht nicht sieht, weder Kinderlosigkeit noch Unfall in eurer Gemeinde, daß wildes Getier aus dem Lande verschwinde und das Schwert nicht in eurem Land umhergehe. Denn Gott ist mit euch, und seine heiligen Engel stehen in eurer Gemeinde, und sein heiliger Name ist über euch ausgerufen. Amen. Aus Qumran
Fülle Das Wort Fülle ist eine Bildung zu voll. Das Füllhorn kennt man seit dem 18. Jahrhundert: Horn der Fülle, lat. cornu copiae. Es bedeutet: überquellendes Horn des Erntesegens.
Dankesschuld Michelangelo (1475-1564), der im Alter erblindete, liess
sich einmal von einem Diener zu altrömischen Ruinen bringen.
Dort angekommen strich er mit seinen Fingern vorsichtig über
ein zerstörtes Relief oder den Torso einer Figur, und dabei
sollen ihm, wie erzählt wird, Tränen über
das Gesicht gelaufen sein. Quelle unbekannt
last update: 07.05.2007
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